Archiv der Kategorie: Unterricht

Klassenausflug nach Neuengamme

Grausames geschah vor den Toren Hamburgs. Vor über 70 Jahren. Nachdem die Klasse 9C im Unterricht die Machtergreifung der Nazis und deren Folgen behandelt hatte, stand am 10. April ein Klassenausflug zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme auf dem Unterrichtsplan.

Ein Schülerbericht von Nathan Rempel

Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Unsere Klasse traf sich am Bahnhof Bergedorf, von wo aus wir dann zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme fuhren. Dort durften wir uns erst mal umschauen. Nach 15 Minuten begrüßte uns unsere Führerin, die uns dann erstmal einen Überblick über die Geschichte des KZs gab. Klassenausflug nach Neuengamme weiterlesen

Schulplaner – Kreative gefragt

Die besten Bilder des vergangenen Jahres.

Ab sofort ist wieder die Kreativität unserer Schüler gefragt: Der Wettbewerb für die Gestaltung des Deckblattes für den Schulplaner des kommenden Jahres hat angefangen!

Vielleicht ist dein Bild ja das Cover des Schulplaners 2019/20!

Bis zum 01. März können wieder Bilder oder Computer-Grafiken eingereicht werden.  Schulplaner – Kreative gefragt weiterlesen

Aus alt mach neu: Handytasche selbst gemacht

Ein Bericht von Elaha Maghsudi (10A)

Handytasche selbst gemacht

Wir, die Klasse 10a, machten am Donnerstag, den 29.11.2018 einen Ausflug zu „Bridge & Tunnel“ mit Frau Steinberg und Frau Wenzel. Die Firma macht aus alten Jeanshosen neue Sachen und alles ist handgemacht. Wir unternahmen einen Ausflug dorthin, weil das Projektthema der Klasse 10A „Umwelt“ war. Aus alt mach neu: Handytasche selbst gemacht weiterlesen

Zahlenfüchse ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr hat an der Brüder-Grimm-Schule wieder die Mathe-Olympiade stattgefunden. Dabei erreichten 19 der 24 Teilnehmer die 2. (schulinterne) Runde, indem sie die 1. Hausaufgabenrunde erfolgreich abschlossen. Die besten Zahlenfüchse erhielten anschließend eine Auszeichnung als Belohnung für ihr gezeigtes Können.

In unserem Jahrgang 3 (Foto oben) belegte am Ende Daniel Dering den ersten Platz, gefolgt von Minh Anh Le und Ayla Vidinkalesi, die sich den zweiten Platz teilten. Rang drei belegten Elias Elshohy und Taylan Stasch.

Mathefüchse wurden ausgezeichnet.

Im 4. Jahrgang landete Morris Dworecki ganz oben auf dem Treppchen, Zweite wurde Asya Alici und Bronze holte sich Chris Wismann.

Außerdem hat das Team „Die unglaublichen 4“ aus dem Jahrgang 3 im Bolyai-Mathe-Teamwettbewerb den 21. Platz von 85 teilnehmenden Teams belegt.

Konzept des Dock 26/68 an der Brüder-Grimm-Schule

Projekt Dock 26/68 

Ziel:

Unsere Schüler und Schülerinnen (SuS) sollen in ihrer ICH- Kompetenz gefördert werden. Es finden gezielte Förderangebote statt, die aus unterschiedlichen Gründen im Klassenverband nicht möglich sind.

Für wen ist das Dock?

Das Dock wird eingerichtet für SuS, deren ICH- Kompetenz gefördert werden soll, sie ist grundsätzlich offen für alle SuS. Dabei kann die ICH-Kompetenz die Bereiche soziale und emotionale Kompetenzen, motorische Kompetenzen und/oder lerninhaltliche Kompetenzen umfassen. Auch SuS, die besondere Interessen oder Stärken haben, sollen im Dock Raum bekommen und sich weiterentwickeln.

Wer arbeitet im Dock?

Das Dock ist ursprünglich ein sozialpädagogisches Projekt. Um die SuS unserer Schule jedoch umfassend und systemisch zu fördern, soll die Arbeit im Dock in einem multiprofessionellen Team erfolgen. Im Dock arbeiten Sozialpädagogen, Erzieher, Sonderpädagogen und Regelpädagogen in einem multiprofessionellen Team zusammen. Es gibt wöchentlich eingeplante, feste Teamzeiten, der Blick auf die SuS ist systemisch.

Was bedeutet „systemisch“ in diesem Kontext?

Grundsätzlich geht es darum, nicht nur auf das störende Verhalten des Schülers zu schauen, sondern „dahinter“ (àWelchen Zweck erfüllt die Störung für das Kind? Was braucht es eigentlich und versucht es durch die „Störung“ zu erhalten? àWie kann ich als Lehrer mich anders verhalten, um diese „Störung“ nicht eskalieren zu lassen, sie umzuwandeln in positives (akzeptiertes) Verhalten?).

Die Eigenverantwortung der SuS muss gestärkt werden. Die SuS sollen verstärkt selbst im Blick haben, wenn sie dem Unterricht nicht mehr folgen können und in diesem Moment entsprechend gegensteuern OHNE Mitschüler am Arbeiten zu hindern (Lösungsmöglichkeiten werden mit ihnen gemeinsam erarbeitet). Dazu müssen die SuS sich ihrer Selbstwirksamkeit bewusst sein. Sie müssen erfahren haben, dass sie selbst in der Lage sind, etwas Gutes und Positives zu leisten. Positive Erfahrungen sollen auch im schulischen Sinne gemacht werden. Dabei sind die Basisfähigkeiten den inhaltlichen Lernstoffen vorgeschaltet. Schulischer Lernstoff kann erst dann aufgenommen werden, wenn die Grundbedürfnisse erfüllt sind.

Bei einer systemischen Beratung geht es um eine Kind- Umfeld- Analyse (Warum läuft es so, wie es läuft?) und im Anschluss daran wird geschaut, wie wir unser „Werkzeug“ (unser Lehrerverhalten) gewinnbringend einsetzen können. (Grundannahme: Ich kann keinen anderen Menschen ändern, nur mein Verhalten ihm gegenüber, was jedoch eine Verhaltensänderung beim Gegenüber bewirken kann.)

Welche Grundsätze gelten im Dock?

Das Dock ist durch eine Kultur der Wertschätzung geprägt. In einem positiven Rahmen sollen die SuS ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern. Die Ziele eines jeden Schülers sind allen Beteiligten (Klassenlehrer <–> Dock- Kollegen <- -> Schüler) bekannt. In ruhiger und entspannter Atmosphäre erhalten die SuS die Möglichkeit, sich in ihrem gesetzten Bereich weiter zu entwickeln. Es geht grundsätzlich um eine präventive, nachhaltige Förderung.

Wer bekommt eine feste Stunde im Dock?

Einen festen Platz im Stundenplan erhalten die SuS, für die das Klassenlehrerteam in Zusammenarbeit mit den Kollegen des Dock ein Ziel/ einen Handlungsplan entwickelt haben. Im Idealfall hat sich ein Schüler im Vorfeld sein Ziel selber gesetzt.

Wo findet das Dock statt?

Es gibt feste Räumlichkeiten:  Das Dock ist ein vorstrukturierter Ort mit verschiedenen Materialien. Da das Projekt Dock mit anderen Förderangeboten, wie beispielsweise den Forderkursen oder sonderpädagogischen Förderangeboten, verknüpft ist, finden nicht alle Angebote des Dock-Stundenplans innerhalb der Dock- Räume statt. Je nach Angebot sind Gruppenangebote  in anderen, besser geeigneten Räumen, wie beispielsweise der Turnhalle oder der Küche verortet.

Die Angebote unterscheiden sich von Standort zu Standort. Feste Elemente an beiden Standorten: Teamzeit!/ Sprechstunde für SuS / Profi- Kurse vor möglichst während der SAZ anbieten.

Wie sind die Inhalte des Stundenplans inhaltlich klarer zu definieren?

Bewegungsstunden:

  • Bewegung in der Sporthalle an mindestens 3 Stunden pro Woche und pro Standort
  • B. Kletterwand am STAW auch vom QK nutzen
  • „Ich- Training“ mit psychomotorischen Elementen/ Ringen und Raufen/ Anti- Aggressionstraining/ Regelspiele, z.B. Ballsport/ motorischer Basiskompetenzen
  • Box-school

Gartenstunden

  • Beetpflege: Tomate und Co./ Wildwiese

Erholungszeit

  • Chill- Ecke (Decken, Kissen, …)
  • Entspannungsverfahren, wie z.B. progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, etc.
  • Teetrinken und erzählen
  • Hörbücher

Kreative Stunden

  • Projekt „Hummelhaus“
  • Projekt „Nistkästen“
  • Forscherwerkstatt (Bauen von elektronischen Geräten)
  • Arbeit in der Holzwerkstatt
  • Sprayen
  • Kreatives Schreiben
  • Experimentieren mit Farben und anderen Materialien wie z.B. Beton (=Materialerfahrung)

SongForEurope – die Brüder-Grimm-Schule ist dabei

Vor einem Jahr startete das Erasmus Plus Projekt „SongForEurope“ in Zusammenarbeit der Brüder-Grimm-Schule mit Schulen aus Mataró (Spanien), Birmingham und Istanbul, sowie mit unserer Nachbarschule „STS Horn“. Ziel des ganzen Projekts ist die Produktion eines Songs und eines Videos, beides mit professionellem Anspruch und mit allem, was dazu gehört: Singen, Musizieren, Komponieren, Tanzen, Filmen, Texte schreiben usw.

Der Filmprofilkurs beim SongForEurope in Barcelona.

Jetzt, im Oktober 2018, stand das Projekt vor einem weiteren großen Etappenziel – der Reise nach Barcelona in Katalonien. Dort stand unser Filmprofilkurs vor einer großen Aufgabe: Der von allen Schulen gemeinsam geschriebene „SongForEurope“ sollte als Musikvideo verfilmt werden. SongForEurope – die Brüder-Grimm-Schule ist dabei weiterlesen

Erkenntnisse im Zauberwald

Anfang September war die hundertjährige Hexe Mirola wieder am Standort Steinadlerweg der Brüder-Grimm-Schule. Zusammen mit dem Zauberer, dem Räuber und dem Getüm entführte Mirola unsere neuen Erstklässler in einen Zauberwald, um dort an mehreren Stationen deren Fähigkeiten und Kompetenzen zu ergründen.

Hierzu wurde der Werkraum wieder einmal durch viel Einsatz der Kollegen/-innen aufwendig umgestaltet. Überprüft wurden dort unter anderem die Grob- und Feinmotorik, die Koordination, die Merkfähigkeit und die Wahrnehmung unseres Nachwuchses. Ziel war es dabei auch, für die Lernentwicklungsgespräche aussagekräftige Ergebnisse zur weiteren Förderung zu erhalten.

Transfer – Bei den Betrieben fest etabliert

Auch in 2018 konnte unser Transfer-Projekt sein Wort halten: Wieder einmal konnte die Brüder-Grimm-Schule einen Großteil seiner Transfer-Schüler in eine betriebliche Berufsausbildung entlassen! Und nicht nur das, inzwischen ist das Transfer-Projekt derart etabliert, dass Unternehmen von sich aus nach geeigneten Langzeitpraktikanten fragen. Transfer – Bei den Betrieben fest etabliert weiterlesen

Modul Holzwerkstatt – Handwerk und Kreativität

„Handwerk macht Schule“ unterstützt das Modul.

Bereits seit 2016 ist das Modul Holzwerkstatt ein fester Bestandteil im Jahrgang 10 der Brüder-Grimm-Schule. Unter der aktuellen Leitung von Frau Homeier und Herrn Hönke wird dem handwerklich-kreativen Bereich im Schulalltag ein stärkeres Forum gegeben, so dass unsere Schüler wieder die Möglichkeit haben, herauszufinden welche handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten in ihnen schlummern. Die dabei entstehenden Werke können dann am Tag der offenen Tür der Brüder-Grimm-Schule bestaunt und erworben werden. Modul Holzwerkstatt – Handwerk und Kreativität weiterlesen

ZA-DONK! – gelebte Inklusion

Infopaket für Schulen

Am Dienstag den 21. August war der komplette Jahrgang 6 der Brüder-Grimm-Schule bei der ZA-DONK!-Rollstuhlbasketball Weltmeisterschaft, die vom 16. bis zum 26. August in Hamburg statt fand.

Dabei haben unsere 6.-Klässler zwei spannende Spiele gesehen –  Japan gegen Spanien und dann das Achtelfinale England gegen Deutschland, wobei das deutsche Team trotz spannender Aufholjagd leider ausschied.

Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg

Die Schüler konnten sich schnell für diesen ihnen völlig unbekannten, rasanten Sport begeistern. Man konnte verfolgen, wie die Spieler nach den zahlreichen Crashes  immer wieder mit den Rollstühlen aufstanden und sogar die eigenen Reifen auf dem Spielfeld wechselten.

Und auch das Rahmenprogramm war für die Schüler begeisternd. Man konnte klettern, Hüpfburg hüpfen, basteln, bauen, malen oder fotografieren.

Als nächsten Schritt bemüht sich der Jahrgang, im Sportunterricht selbst Rollstuhlbasketball spielen zu können.